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2. Juni 2016, 13:05 Uhr

…das Glück ist nicht immer mit dem Tüchtigen

Veröffentlicht von

TSV Peiting – SV Salamander Türkheim 0:3 (0:0)
0:1 (70.)
0:2 (79.)
0:3 (80+3.)

Aufstellung: Timea Budinska, Elisabeth Unhoch, Nicola Held/Jenny Kreuzburg, Pauline Gindhart (C), Saskia Romeißen, Franziska Zeller/Fiona Leinnauer, Johanna Schöner, Marlene Stickl/Anna-Lena Schweiger, Sarah Schuster, Pamela Nowack, Maresa Kalischko/Nadine Ahrens.

Peiting |Die letzte Chance zum Klassenerhalt verpasst – leider für eine Top Leistung nicht belohnt worden

eine sehr schnelle Partie über weite Strecken Peiting in rot (vorne: Saskia Romeißen) mit leichten Vorteilen

….wenn wenn wenn…. man die ganze Runde so gespielt hätte….

Im drittletzten Spiel der laufenden Saison zeigten die B-Mädels, dass man von der Leistung her durchaus einen besseren Tabellenplatz verdient gehabt hätte – weil wir grade beim verdienen sind – trotz einer Top Leistung über 70 Spielminuten ging man beim Nachholspiel gegen den Mitfavoriten auf die Meisterschaft der BOL Schwaben am Ende der Partie dann leider wieder leer aus. Die Gäste aus Türkheim, die fast über die gesamten 80 Minuten nicht ins Spiel und zu kaum einer klaren Tormöglichkeit gekommen waren wussten, dass sie diesmal einfach nur jede Menge Glück gehabt hatten, als Sieger vom Platz zu gehen.

Das Spiel von Beginn an hochkonzentriert, es ging für beide Mannschaften um sehr viel, Türkheim musste Punkten, um im Titelrennen nicht auszuscheiden, Peiting, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.
Vor gut gefüllter Tribüne im heimischen Stadion entwickelte sich eine hochspannende und schnelle Begegnung mit leichten Vorteilen auf Peitinger Seite, hier agierte man wesentlich nachdrücklicher und bot mit einer kompakten Mannschaftsleistung dem Gegner die Stirn.
Das einzige was fehlte war die Verwertung der gut herausgespielten Möglichkeiten, hier fehlte dann leider die letzte Konsequenz, die Torabschlüsse kamen zu früh, etwas zu zaghaft, statt selbst mal einen krafvollen Abschluss zu suchen wurde der Ball lieber weitergeleitet – da darf man durchaus noch mehr Selbstvertrauen gewinnen, dann wird auch das klappen.
Alles in allem ging man deswegen mit einem verdienten 0:0 in die Pause.

Und fest entschlossen, nicht nachzulassen und Türkheim auch in der zweiten Hälfte im Zaum zu halten kam die Truppe der Peitinger U17 Mädels wieder aus der Kabine.

Wer nach der ersten Halbzeit gedacht hatte, es kann nicht spannender werden, der hatte sich getäuscht. Peiting erspielte sich mehrere tolle Chancen, schaffte es, alle Ansätze zu Möglichkeiten der Gäste zu vereiteln, die Sachen die aufs Tor kamen parierte Timea Budinska. Der beachtliche Erfolg über den Tabellenzweiten Türkheim war zum greifen nah, auch wenn man alle Hände voll zu tun hatte, den Gegner weiter in Schach zu halten.
Drei hochkarätige, sauber herausgespielte Abschlussmöglichkeiten konnten die einheimischen Mädels leider nicht mit letzte Konsequenz aufs Tor bringen.
Ein direkter Freistoß von Pamela Nowack, an der Strafraumgrenze wurde von der gegnerischen Keeperin gerade noch zur Ecke abgewehrt, ein zweiter aus ähnlich vielversprechender Position kam leider zu ungenau um gefährlich zu werden. Auch aus mehreren Ecken konnte man kein Kapital schlagen.
Somit wäre ein torloser Spielausgang und eine Punkteteilung durchaus in Ordnung gewesen.

Warum auch immer es dann doch wieder schief gelaufen ist und die Truppe nicht für ihre wirklich gute Leistung belohnt wurde – sehr viel Pech war dabei, und natürlich zehrte das intensive Spiel auch an den Kräften.
Wie auch immer, lediglich zehn Minuten fehlten noch als man sich einen Ballverlust im vorderen Mittelfeld leistete, diesmal nicht konsequent genug drauf ging und sich die Stürmerin des Gegners über außen durchsetzen konnte, abzog und unhaltbar traf. –

Das war sehr bitter aber trotzdem versuchten es die Peitinger Mädels weiter.
Insgesamt machte man etwas mehr Fehler und agierte nicht mehr ganz so konzentriert, die Gäste natürlich fanden dank ihres Treffers in den Schlussminuten besser ins Spiel, Peiting warf sich in die Offensive um doch noch den Punkt zu holen – die Mühe vergeblich und in der Konsequenz fielen dann in der letzten Minute und in der Nachspielzeit zwei weitere Tore für die Gäste.

Schade, insgesamt hatte das Spiel keinen Sieger verdient und die Peitinger Mädels keine Niederlage.
Das Ergebnis, eher schmeichelhaft für die Gäste, wird leider dem Spielverlauf nicht gerecht!

Auch wenn man nun von der Tabellensituation her keine Möglichkeit mehr hat, von vorletzten Platz wegzukommen (7 Punkte Abstand zum drittletzten) wollen die Mädels nach dieser insgesamt eher durchwachsene Spielzeit die beiden letzten Spiele auf alle Fälle positiv gestalten.
Zumal es auch die letzten zwei Jugendspiele für die die Mädels des älteren Jahrgangs sein werden.

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Dieser Artikel wurde verfasst von Theda Smith-Eberle

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