Die 50er Jahre

In der Spielzeit 1949/1950 wurde die Peitinger Mannschaft in die neu formierte A-Klasse Zugspitze eingeteilt. Nachdem man die „Premieren-Saison“ noch mit einem 3.Platz abschließen konnte, war es in der Folgenden nur der 9. Rang, welcher gleichsam den Abstieg in die B-Klasse bedeutete. Allerdings konnte dieser „Schönheitsfehler“ bereits ein Jahr später wieder behoben werden, denn die Truppe um Torhüter Max Mößmer errang überlegen die Meisterschaft und stieg damit souverän in die A-Klasse auf. 

Deutschland wird Weltmeister, Peiting verliert Zugspitzfinale

Ein Highlight im Jahrzehnt des „Wirtschaftswunders“ stellt übrigens der 4.07.1954 dar. An diesem historischen Tag stand die Fußballabteilung erstmalig im Zugspitzfinale, nachdem sie sich die gesamte Saison hinweg hervorragend in der A-Klasse hielt, um am Ende mit dem 5. Tabellenplatz belohnt zu werden. Zwar wurde dieses Endspiel in Weilheim gegen Seeshaupt mit 4:2 verloren, doch der Tag wird dennoch für alle Zeit in Erinnerung bleiben. Denn zeitgleich wurde Deutschland erstmals Weltmeister und schrieb mit dem „Wunder von Bern“ Fußballgeschichte. Im selben Sommer feierte die Fußballabteilung übrigens ebenso ihr 20-jähriges Bestehen.

In der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre tat sich indes vergleichsweise wenig in der gesamten Abteilung. So erreichte man in der Liga stets gesicherte Mittelfeldplätze. Zur Saison 1959/1960 wurde schließlich der Peitinger Hans Pommer als Cheftrainer für die 1. und 2. Mannschaft verpflichtet, welcher bis 1966 das Zepter an der Peitnach schwenken sollte.