Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit

Infolge der Kriegsereignisse musste das Spielgeschehen jedoch im Juni 1941 eingestellt werden. Es fanden lediglich noch einige Spiele der Jugendmannschaft im Rahmen der Hitlerjugend statt. Doch schon bald nach Beendigung des zweiten Weltkrieges entbrannte das Fußballfieber im Bergwerksort. Eifrigen Idealisten wie zum Beispiel Otto Windorfer, Peter Lory, Siegfried Müller oder Andreas Schardt, um nur einige zu nennen, war es zu verdanken, dass das runde Leder schon bald wieder ins Rollen gebracht wurde. Selbstverständlich kamen dabei auch einige unvorhersehbare Schwierigkeiten auf die Männer zu. Wo waren die Trikots? Man hatte weder Bälle noch Schuhe. Doch das Interesse der im Laufe der Jahre heimkehrenden ehemaligen Soldaten sowie den Flüchtlingen, die aus allen Teilen Deutschlands kamen, um ortsansässig zu werden, erneut Fußball zu spielen, war  ungebrochen.

Erstes Spiel nach dem Holocaust im November 1945

So fand am 18. November 1945 bereits das erste Nachkriegsspiel auf dem Sportplatz in Peiting statt. Dieses wurde allerdings mit 2:7 gegen Hohenpeißenberg verloren. Nachdem es zunächst noch keinen geregelten Spielbetrieb gab, wurden bis zum April 1946 ausschließlich Freundschaftsspiele ausgetragen. Erst im Anschluss wurde gemeinsam mit den Vereinen Schongau, Hohenpeißenberg, Hohenfurch, Lechbruck, Asch und Leeder eine Verbandsrunde angesetzt. Diese Pflicht- und Pokalspiele hatten Bestand bis zum Jahre 1949, in welchem die A-Klasse Zugspitze gegründet wurde.

FAP schlägt Münchner Löwen

Weitere erwähnenswerte Freundschaftsspiele jener Zeit waren die beiden Privatspiele im Sommer 1946 gegen 1860 München. Während man die erste Begegnung noch mit 5:2 für sich entscheiden konnte, revanchierten sich die „Löwen“ im Rückspiel deutlich. (Endstand: 1:6) Auch der erste Sieg gegen den Lokalrivalen aus Schongau datiert aus jener Zeit. Am 11.7.48 wurden die Lechstädter mit 3:2 bezwungen, was die örtliche Sportpresse damals zu honorieren verstand.