Zurück
31. Mai 2016, 9:39 Uhr

Knapper lascher Sieg in Fuchstal

Veröffentlicht von

SV Fuchstal II – TSV Peiting III 2:3 (2:1)
1:0 Georg Schütz (10.)
2:0 Fabian Nauth (23.)
2:1 Christoph Mayr (35.)
2:2 Tim Schmid (52., FE)
2:3 Franz Breidenbach (77.)

Aufstellung: Thomas Lorenz — Stefan Fröhlich, Christoph Mayr, Christopher Friebel, Uli Schmid — Stephan Schleich, Franz Breidenbach, Julius Pfeffer, Josef Reichart — Tim Schmid, Dominik Vicario
Ersatzspieler: Florian Schmid

Fuchstal | Im Vorspiel zum Kreisligaspiel SV Fuchstal gegen TSV Peiting mussten wir gegen Fuchstals Zweite ran. Wer eine ähnlich starke Leistung wie am Mittwoch gegen Wessobrunn erwartete, wurde enttäuscht. In einer schwachen Partie haben wir dennoch dank starker Paraden unseres Keeper Thomas Lorenz einen knappen 3:2 Sieg nach einem zwei-Tore-Rückstand geholt.

Lag es am dämpfigen Wetter? An der Erschöpftheit nach dem fulminanten Sieg am Mittwoch gegen Wessobrunn? Wir wissen es nicht. Wie immer stimmte uns unser Coach Max Schmid hervorragend auf die Partie ein, auch das Überraschungsei für die beste Leistung im vorherigen Spiel wurde vergeben. Dennoch ging die Partie alles andere als erwartet los. Keine Power, wenig Wille, kaum Laufbereitschaft. Und so mussten wir bereits nach 23 Minuten einem 0:2 Rückstand hinterherlaufen. Beim 0:1 haben wir wie so oft in der Partie den Ball im Mittelfeld verloren, das Umschalten funktionierte nicht und Georg Schütz konnte einnetzen. Das zweite Tor fiel wie so oft nach einer Standardsituation: Eckball, keiner am gegnerischen Fabian Nauth, Kopfball, Tor. Torwart Thomas Lorenz bei beiden Toren machtlos. Wer jetzt in die müden, enttäuschten Gesichter unserer Elf blickte, konnte nur noch schlimmeres erahnen. Doch wir wären ja nicht Peitings Dritte, wenn wir nicht auch solche Spiele noch zu Gunsten unsererseits umbiegen würden. Immerhin vom Rückwärtsgang in den ersten Gang schalteten wir nach unserem Anschlusstreffer in der 35. Minute. Hat unser „Füsse“ Christoph Mayr noch paar Minuten vorher nach einem Pfostentreffer (der Ball kam daraufhin zu ihm) völlig frei drübergehauen, war die Situation diesmal ähnlich, nur dass der Ball im Tor landete. Nun ging es weiter im ersten Gang. Aber wenigstens im Anschlag, und das sollte in der zweiten Hälfte – zugegebenermaßen auch mit etwas Glück – reichen.

In der 52. Minute dribbelte der starke Julius Pfeffer in den gegnerischen Strafraum. Haken links, Haken rechts. Er konnte nur durch ein Foul gebremst werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Tim Schmid nach ein paar Kasperletheatereinlagen des Fuchstaler Keepers souverän links oben. Keine Chance für den Kabarettisten. Jetzt hatten wir aber dann doch noch die ein oder andere gute Gelegenheit oder es wurde eine durch nichtgegebenen Vorteil zu Nichte gemacht. Schwamm drüber, denn in der 77. Minute flankte Tim Schmid in den Strafraum. Und da stand er goldrichtig: Kapitän Franz Breidenbach netzte souverän ein und ließ die mitgereisten Fans ausflippen. Fast hätten wir gegen Ende noch das Unentschieden kassiert, hätte unser Keeper Ecki nicht so glanzvoll pariert. Ein Anruf (oder Zuruf?) von Jogi nach der Partie folgte bereits nach 45 Minuten. Nein, nicht vom Bundestrainer. Von unserem erste Mannschaft Coach Stefan Jocher: Maximilian Eirenschmalz verletzte sich bei deren anschließender Partie und Ecki knüpfte an seiner starken Leistung an und verhalf der Ersten zu einem Unentschieden gegen die Erste des SV Fuchstal.

Fazit: Haja, no oa Sieg und mia san Zwoata!

Kategorisiert in:

Dieser Artikel wurde verfasst von Uli Schmid

Kommentar verfassen