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16. Mai 2018, 11:31 Uhr

Sieg im Abstiegskracher

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TSV Peiting – 1.SC Gröbenzell 1:0 (1:0)
1:0 Christoph Hertl (23.)

Aufstellung: Alexander Mayr – Martin Pakleppa, Thomas Salzmann, Elias Heiss, Fabian Melzer – Michael Humpl, Nicola Haser, Florian Meier (59. Matthias Lotter), Markus Riedl, Christoph Hertl (90. Thomas Huber) – Lukas Schmelcher (63. Lukas Wolf)

Peiting | Nach dem enorm wichtigen 2:0- Heimsieg gegen Emmering und der 0:2- Niederlage im Derby gegen Altenstadt, stand man vor dem Spiel gegen den 1. SC Gröbenzell schon gehörig unter Zugzwang, denn durch 4 Punkte aus den letzten zwei Spielen konnten diese ebenfalls auf 24 Punkte aufschließen und schoben sich sogar- aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs durch ein 3:0 im Hinspiel- auf Rang 10 vor und hinterließen Peiting auf dem ungeliebten 11. Platz, der gleichzeitig die Relegation nach unten bedeuten würde!

Die Ausgangslage wurde durch einige Verletzungen jedoch nicht gerade einfacher. So mussten Benedikt Multerer und Tobias Freiberger aufgrund von muskulären Problemen zusehen und Korbinian Kechele war verhindert. Auf der anderen Seite kam Markus Riedl nach einer Verletzung zurück ins Team und Michael Humpl wurde aus dem ‚Ruhestand‘ zurückgeholt.

Beiden Teams war von Anfang an die Bedeutung des Spiels anzumerken und so waren zu Beginn beide darauf bedacht keine größeren Fehler zu produzieren; somit entwickelte sich ein Spiel, das hauptsächlich durch viele Zweikämpfe im Mittelfeld geprägt wurde!

Nach gut einer Viertelstunde fand das Peitinger Team jedoch immer besser ins Spiel und konnte erste gute Angriffe verzeichnen, bei denen jedoch meist der letzte Pass fehlte und somit für keine allzu große Gefahr sorgten!

In der 23. Minute war es jedoch soweit! Nach einem Angriff über die linke Seite, konnte sich Markus Riedl klasse gegen zwei Gegenspieler durchsetzen und fand in der Mitte den völlig freien Christoph Hertl, welcher eiskalt blieb und zum viel umjubelten Führungstreffer einschieben konnte!

Dieser Treffer gab der Mannschaft sichtlich Auftrieb und man wollte sofort das zweite Tor nachlegen! Jedoch war es wie so oft in dieser Saison, dass die Angriffe nicht bis zum Ende ausgespielt wurden und somit für keine allzu große Gefahr sorgten!

Gröbenzell hatte die ganze Halbzeit über viel Ballbesitz, wusste jedoch so gut nichts damit anzufangen. Die Peitinger Abwehr stand mehr als nur sicher und somit war die einzige Gröbenzeller Chance in Halbzeit eins folgerichtig ein Fernschuss, den unser souveräner Torwart Alex Mayr ohne größere Probleme entschärfen konnte!

Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild von der ersten Hälfte. Gröbenzell hatte viel Ballbesitz, wusste jedoch nichts damit anzufangen. Peiting stand tief und war über Konter das gefährlichere Team, ohne jedoch die ganz großen Chancen herauszuspielen. Somit plätscherte das Spiel vor sich hin.

Erst gegen Ende des Spiels kam wieder mehr Schwung in die Partie. Die junge Gröbenzeller Mannschaft musste aufmachen, wodurch große Räume für die Peitinger entstanden. Nach einem guten Angriff hatte Markus Riedl zweimal allein vor dem Keeper die große Chance auf die Vorentscheidung, scheiterte jedoch erst am Keeper und anschließend am Außenpfosten. Wenige Augenblicke später hätte auch Matthias Lotter das 2:0 besorgen können, sein ‚Dampfhammer‘ landete jedoch nur an der Latte. Somit musste man bis zur letzten Sekunde zittern, denn Gröbenzell bekam noch zwei aussichtsreiche Freistoßmöglichkeiten.

Als auch der letzte Freistoß knapp über das Tor strich, wurde das Spiel vom guten Schiedsrichter beendet und die unfassbar wichtigen drei Punkte blieben in Peiting!

Mit diesem Sieg hat man nun ein 3-Punkte-Polster auf den Relegationsrang, das es bis zum Ende zu verteidigen gilt! Vor Allem beim Blick auf das Restprogramm (mit Pöcking und Aich zwei Mannschaften, die noch um den Aufstieg mitspielen!) sollte man kein Bisschen nachlassen und die nötigen Punkte so schnell, wie möglich einsammeln! Die Nächste Chance dazu ist am nächsten Samstag im heimischen Birkenried-Stadion gegen den SC Pöcking- Possenhofen!

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Dieser Artikel wurde verfasst von Florian Meier

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