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9. Oktober 2018, 9:30 Uhr

Viele Ausfälle – trotzdem gute Leistung – nur die Tore wollten nicht fallen…..

Veröffentlicht von

6.10.2018

SG SSV Wildpoldsried/TV Haldenwang – TSV Peiting II  4:0 (3:0)
1:0  (18.)
2:0 (30.)
3:0 (44.)
4:0 (87.)

Aufstellung: Saskia Romeißen, Hannah Trainer, Sarah Kainzmeier, Julia Meichelböck, Luisa Kechele, Theda Smith-Eberle, Irina Echter, Franziska Zeller, Julia Hentschke, Sina Holze, Nina Schmid.
Maresa Kalischko

Haldenwang | Stark ersatzgeschwächt fuhr man nach Haldenwang. Neun Spielerinnen fehlten wegen Krankheit, Arbeit oder sonstigem – das muss man als zweite Mannschaft erstmal wegstecken – dennoch waren alle die dabei waren guten Mutes, das Beste draus zu machen. Glücklicherweise waren auch zwei der älteren B-Mädels gerne bereit mitzuspielen und Hannah Trainer und Nina Schmid haben beide ihren ersten Einsatz bei den Damen mit Bravour hinter sich gebracht – als echte Verstärkung!
Peiting begann konzentriert und mit viel Schwung im Angriff und kaufte den Gastgeberinnen erstmal die „Schneid“ ab – hinten agierte man sicher und baute gut nach vorne auf so dass ehe der erste Gegentreffer fiel Peiting eigentlich schon vier hochkarätige Chancen sich erspielt hatte, es fehlte nur noch am konsequenten Abschluss und mit etwas mehr Glück hätte man schon drei Null geführt als in der 15. Minute der Wildpoldsrieder Spielerin nach einem kleinen Abwehrpatzer mit einem kraftvollen Abschluss unhaltbar der Führungstreffer gelang. Peiting ließ sich nicht aus dem Konzept bringen sondern spielte weiter nach vorne, und brachte die gegnerische Defensive ganz schön ins Flattern – einziges Manko: der krönende Abschluss fehlte halt dann. Das machten die Gastgeberinnen besser und verwerteten die Hälfte ihrer Chancen, so dass es zur Pause unnötig 0:3 aus Peitinger Sicht stand.
Trotzdem kämpfte die Truppe um Spielführerin Irina Echter engagiert weiter – der Gegner fuhr einen Gang zurück und Peiting kam bis zum Schluss – mit einem Lattenknaller in der letzten Minute – zu guten Möglichkeiten die man sich erspielt hatte. Auch wenn zum Schluss hin bei einigen merklich die Kräfte schwanden konnte man weiter die Gastgeberinnen unter Druck setzten und auf der anderen Seite weitere Gegentore verhindern – bis auf das letzte, das war ein sehenswerter Sonntagsschuss aus linker Position aus gut 25 Metern, den die Schützin unhaltbar im langen Eck unterbrachte.
Insgesamt kein Spiel, das man verlieren muss, ein paar „frische“ Spielerinnen zum Wechseln und etwas mehr Übung beim Torschuss – dann wäre sicher einiges drin gewesen. Das Ergebnis täuscht über eine gute und geschlossenen Leistung der ganzen Truppe hinweg – man ist definitiv auf einem guten Weg – es geht erkennbar vorwärts und die Hoffnung auf einen Lohn für die wirklich guten Ansätze in Form eines Sieges wird von Spiel zu Spiel größer.

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Dieser Artikel wurde verfasst von Theda Smith-Eberle

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