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30. Mai 2016, 12:17 Uhr

wieder erfolglos trotz guter zweiter Halbzeit

Veröffentlicht von

(SG) SSV Anhausen – TSV Peiting 5:2 (5:1)

1:0  (2.)
2:0 (6.)
3:0 (9.)
3:1 Pamela Nowack (28.)
4:1 (34.)
5:1 (36.)
5:2 Maresa Kalischko (54.)

Aufstellung: Timea Budinska, Marlene Stickl, Nadine Ahrens, Pauline Gindhart, Jennifer Kreuzburg, Franziska Zeller, Maresa Kalischko, Pamela Nowack, Fiona Leinauer, Nicola Held, Johanna Schöner. Saskia Romeißen, Eva Maier, Anna-Lena Ledermann

Anhausen |Keine Punkte für Peitings U17 Mädels

Leider konnten die B-Juniorinnen erneut keinen Erfolg verbuchen.

Eine Serie von dummen Toren in einer sehr schwachen ersten Halbzeit machten leider alle Hoffnung auf einen Punktgewinn beim Tabellennachbarn, dem SV Anhausen am gestrigen Sonntag zunichte. Bereits nach sechs Minuten lag man mit 0:2 im Rückstand, eine Flanke des Gegners vors Tor, etwas Verwirrung und fehlende Zuordnung sowie ein durch einen Eigene Spielerin abgefälschter Schuss des Gegners – beides völlig unnötig – und schon war’s passiert. Und bis zur 20. Minute konnten die Gastgebenden Mädels dann noch auf 3:0 erhöhen.

Nach einigen Umstellungen kam man dann etwas besser ins Spiel konnte auch etwas effektiver nach vorne arbeiten als Konsequenz fiel in der 28. Minute das erste Peitinger Tor und ließ hoffen, dass doch noch was zu drehen wäre. Pamela Nowack konnte ein gutes Zuspiel nach einem schönen Spielzug aus dem Mittelfeld heraus souverän zum 1:3 abschließen.

Als dann jedoch der Unparteiische eine faire und saubere Balleroberung in Peitings defensive aus unerfindlichen Gründe mit gelb und einem Freistoß 20 M vom Tor entfernt bestrafte und die Schützin den Ball passgenau und unhaltbar ins Kreuzeck nagelte war das schon als Vorentscheidung zu sehen. Zwei Minuten später folgte dann erneut unglücklich der Treffer zum 5:1 der Halbzeit-Pfiff  kurz danach fast schon als Erlösung zu sehen.

Leni

Als Verstärkung mit dabei: C-Juniorin Anna-Lena Leddermann

Allerdings kamen Peitings Mädels mit gutem Start aus der Pause und die Zweite Hälfte machte man wirklich ein sehr gutes Spiel das durchaus versöhnlich stimmte.

Anhausen wurde gut in Schach gehalten, das Spiel aus der Defensive heraus sehr gut aufgebaut und wesentlich besser in die Angriffe gegangen. Maresa Kalischko konnte in der 54. Minute ein schönes Zuspiel erlaufen und zum 5:2 einlegen, leider gelangen dann bis zum spielbeendenden Gewitter keine weiteren Tore mehr, Möglichkeiten hätte man durchaus gehabt.

Fazit:

Eine wirklich gute zweite Hälfte, in der man spielerisch und kämpferisch endlich zeigte, was in der Mannschaft steckt konnte zwar positiv stimmen – am Ergebnis ließ sich leider nichts mehr drehen – auch wenn man den Gegner wirklich unter Druck setzten konnte und kein Gegentor mehr zuließ, die gut herausgespielten eigenen Möglichkeiten ließ man zum großen Teil liegen bzw. hatte einfach Pech. Und gegen eine 5:1 Führung ließ sich dann nicht mehr viel drehen obwohl die Truppe um Spielführerin Pauline Gindhart wirklich bis zum Schluss nicht aufgegeben hat!

Als dann auch in Anhausen, wie zeitgleich beim Spiel der Deutschen Nationalmannschaft im benachbarten Augsburg, ein heftiges Gewitter direkt über dem Platz aufzog und angesichts der Tatsache, dass das Spiel entschieden war, beendete der Schiedsrichter im Einvernehmen mit den Verantwortlichen beider Mannschaften das Spiel acht Minuten vor der Zeit – keine Sekunde zu früh, man konnte sich gerade noch vor einem heftigen Hagelschauer in der Kabine in Sicherheit bringen.

Schade drum, hier wäre durchaus mehr drin gewesen, wenn man von Beginn an besser ins Spiel gefunden hätte.

Doch blickt man nach vorne, drei Spiele stehen noch auf dem Restprogramm, am Mittwoch die Nachholpartie gegen den Tabellenzweiten den SV Salamander Türkheim, um 19 Uhr im heimischen Stadion hier will man alles geben um zumindest dagegenhalten zu können.

Am Samstag hat man dann die Mädels der SpVgg Kaufbeuren zu Gast – bevor man am letzten Spieltag zum Letzten der Liga nach Horgau reist –

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Dieser Artikel wurde verfasst von Theda Smith-Eberle

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